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Geschrieben von Redaktion   
Donnerstag, 18 Februar 2010
ImageExperten aus Deutschland und den USA wollen sämtliche wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Blutkrebs in einer Datenbank bündeln und für jedermann zugänglich machen. Ziel sei ein "Leukämie-Genatlas", in den alle weltweit verfügbaren Forschungsdaten Eingang finden sollen, teilte die Deutsche Jose`Carreras Leukämie-Stiftung in München mit.  Der Atlas soll Datenvergleiche erleichtern und teure Doppeluntersuchungen vermeiden.
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Das Charité Centrum für diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin in Berlin hat Anfang Februar in einer Live-Operation und einem anschließenden Pressegespräch eine punktgenaue Zerstörung von Lebertumoren  durch Mikrokugeln vorgestellt. Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist eine innovative Therapie zur Behandlung fortgeschrittener Tumoren und Metastasen in der Leber. Bei der SIRT werden - im Gegensatz zu herkömmlichen  Verfahren  - die Krebszellen  nicht von außen, sondern direkt in der Leber bestrahlt.
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In Heidelberg ist Ausgang vergangenen Jahres das weltweit erste Therapiezentrum zur Behandlung von Krebs mit Ionenstrahlen eröffnet worden. In der 119 Millionen Euro teuren Anlage sollen Tumoren bestrahlt werden, die der herkömmlichen Strahlentherapie gegenüber extrem unempfindlich sind. Bundesweit gibt es etwa 10.000 Patienten im Jahr, bei denen dies der Fall ist. Zum Therapiespektrum  zählen häufige Hirntumore, die bislang innerhalb von ein bis zwei Jahren zum Tode führen, sowie schwer erreichbare Tumore oder Krebs bei Kindern.
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Erlanger Forscher haben die Ursache für eine aggressive Blutkrebs-Variante bei Kindern entdeckt. Für die bislang kaum zu behandelnde  „mixed lineage leukemia“, die vor allem bei Kleinkindern vorkommt, seien zu schnell produzierte Eiweiße verantwortlich, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „PloS Biology“. Wenn die weißen Blutkörperchen bestimmte Eiweiße zu rasch produzierten, blieben die Zellen in einem frühen Stadium stecken und könnten sich unkontrolliert teilen. Nun hoffen die Wissenschaftler, geeignete Hemmstoffe für die Proteine zu finden.         
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Zecken könnten sich nach Ansicht brasilianischer Forscher bald bei der Krebstherapie nützlich machen. Untersuchungen der südamerikanischen Zeckenart „Amblyomma cajennense“ hätten ergeben, dass das Protein im Speichel  der Spinnentiere Krebszellen zerstöre. Zur großen Überraschung der Wissenschaftler tötete das Protein zwar die Krebszellen ab, während es gesunde Zellen nicht angriff.
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Rund 135.000 Menschen sind 2008 in Deutschland an Hautkrebs erkrankt. Tendenz steigend. Nicht nur die Sonne erhöht das Risiko für Hautkrebs, sondern auch das Alter. Offenbar lässt mit den Lebensjahren die Immunabwehr der Haut nach, was sie folglich empfindlicher für Infektionen und auch für Tumore macht. Seit 2008 wird deshalb ein kostenloses Hautkrebs-Screening zur Früherkennung angeboten
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Von den knapp drei Millionen Frauen in Deutschland zwischen 50 und 69 Jahren folgt nur jede zweite der Einladung zur Mammografie. Die Entscheidung, die Screening-Einladung anzunehmen, steht jeder Frau frei. Die meisten Frauen fragen vor ihrer Entscheidungsfindung zuerst danach, ob die Untersuchung  wehtue und wie lange sie dauere. Antwort: Es dauert fünf Minuten und schmerzt ein wenig.
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Ein starker Verzehr von tierischen Fetten erhöht das Risiko für einen Tumor der Bauchspeicheldrüse. Pflanzliche Fettsäuren sind dagegen nicht mit dieser  Gefahr verbunden. Rauchen und starkes Übergewicht gelten als besondere Risikofaktoren für das nur schwer heilbare Pankreas-
karzinom. Der o.g. Zusammenhang war bei Männern deutlich stärker ausgeprägt als bei Frauen, berichten Wissenschaftler des US-amerikanischen Nationalen Krebsinstituts in Bethesda.
 
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